26 März 2016 - 16:05

Angesichts günstiger Gaspreise Irans für Industrie und private Haushalte hat das Interesse europäischer Länder am iranischen stark zugenommen.

Dazu schrieb die in Österreich abgedruckte Tageszeitung "Der Standard" (Samstag-Ausgabe), angesichts der gegenwärtigen Spannungen in den europäisch-russischen Beziehungen werden Alternativen zum Ölgeschäft gesucht. Erdgas ist eine zentrale davon. Und der Iran kann als Alternative auftreten.

Der Iran hat nach Russland mit 29,6 Trilliarden Kubikmetern die zweitgrößten Gasreserven der Welt, das Ölministerium selbst schätzt die aktuellen Reserven sogar auf 34 Trilliarden Kubikmeter. Laut Daten der Internationalen Energieagentur (IEA) in Paris produzierte das Land zwischen Kaspischem Meer und Persischem Golf 2013 aus Erdgas die riesige Energiemenge von 6.211.500 Billionen Joule .

Künftig soll mehr Gas ins Ausland gehen. "Der Erdgas-Export ist mittel- und langfristig eines der strategischen Wirtschaftsziele", sagte Irans Vize-Ölminister Amir-Hussein Samani-Nia. Er rechnet in den nächsten 10 bis 15 Jahren mit Milliardengewinnen aus dem Geschäft mit den Nachbarländern und besonders mit Europa.