Ayatollah "Ahmad Khatami" wies in seiner Predigt zum Teheraner Freitaggebet auf den bisherigen Verlauf der Atomgespräche hin und fügte hinzu, die heimischen Anreicherungen von Uran zur Deckung des eigenen Bedarfs, die Fortsetzung der Tätigkeiten der Atomanlangen in "Fardo und Natanz" sowie des Schwerwasserreaktors in "Arak" sind Punkte, die bei weiteren Atomgesprächen berücksichtigt werden müssen. Khatami lobt dann die Rede von Präsident Rohani vor der 69. UNO-Vollversammlung in New York und wies dann die scheußlichen Äußerungen und Lügen des britischen Premierministers, David Cameron, über die Islamische Republik als haltlos zurück. Der Prediger des Teheraner Freitaggebets erklärt, die Politik Englands ist jedem Iraner bekannt und auch jeder weiß, dass das Land als Hauptunterstützer vom Terrorismus und auch der israelischen Kindermörder gilt. Lieferung von Chemiewaffen an das Saddam-Regime, Unterstützung der Terrorgruppe Monafeghin (sog. Modschahedin-Red.) gehören zu den weiteren Machenschaften von England, so Khatami weiter. Er betonte, das iranische Volk brauchte niemals Erweiterung der Beziehungen zu England, sondern es ist immer England gewesen, das den Ausbau der Beziehungen zu der Islamischen Republik Iran wünschte. Der Prediger des Teheraner Freitaggebets nannte des Weiteren die anti-IS-Allianz eine "Allianz von Heuchlern" mit satanischen Zielen. Dabei erinnere Khatami an die Schulung des IS-Anführers durch den israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad und warnte vor Attacken gegen die Infrastrukturen in Syrien und im Irak, welche eine Verletzung der Hoheit souveräner Staaten bedeute, so Khatami abschließend.