„Der Westen, allen voran die USA und das israelische Regime haben in den letzten Jahren immer wieder versucht, durch ihre Finanz- und Militärhilfe für die Terroristen und militanten Gruppen die Region zu destabilisieren“, sagte der Teheraner Freitagsprediger und hob hervor: „Die Terrorgruppe ISIS, die die unmenschlichsten und grausamsten Verbrechen im Namen des Islam begeht, stellt ein verzerrtes Bild vom Islam dar, was im Interesse der USA und des zionistischen Regimes liegt.“ Ayatollah Khatami hob in seiner Predigt hervor, dass diese extremistischen Takfiri-Milizen auch diejenigen Sunniten und deren Geistlichen töten, die mit ihnen nicht zusammenarbeiten wollen. Er kritisierte in diesem Zusammenhang auch die UNO und deren Schweigen gegenüber der Verbrechen dieser Terrorgruppe in der Region. „Der UN-Sicherheitsrat hat bislang nichts gegen das Blutvergießen im Irak unternommen“, sagte er und beschrieb dieses Nichtstun als ein Zeichen dafür, dass die Behauptung der Terrorbekämpfung „eine leere Lüge“ sei. Der heutige Freitagsimam bezeichnete die erfolgreiche Präsidentschaftswahl in Syrien und die Parlamentswahlen im Irak als eine klare Botschaft an den Westen, dass die Völker dieser Region „nicht der Abenteuerlust der USA folgen wollen“. Er unterstrich weiter: „Die Imperialisten sind ständig bestrebt, zu verhindern, dass die Staaten dieser strategisch wichtigen Region stark und stabil werden. Dazu gehört auch der Streit um das iranische Atomprogramm. Der Westen weiß sehr wohl, dass Iran keine Atombombe bauen will, trotzdem wollen sie den Druck auf Iran jedoch weiterhin ausüben.“