Damit nähert sich der iranische Erdölexport dem in der vorläufigen Atomvereinbarung festgelegten Limit. Diese Vereinbarung läuft noch bis zum 20. Juli dieses Jahres. Die monatlich durch die Internationale Energieagentur – eine Gruppe bestehend aus 29 Erdöl importierenden Ländern – erhobenen Daten zeigen an, dass der iranische Erdölexport im April 1.110.000 Barrel betrug, d.h. eindeutig geringer war als die 1.290.000 Barrel in März und 1.580.000 Barrel im Februar. Die vorläufige Vereinbarung zwischen dem Iran und der G5+1 verlangt, dass der iranische Erdölexport während ihrer sechsmonatigen Dauer nicht höher als durchschnittlich 1 Million Barrel täglich sein darf.
In den ersten Monaten der vereinbarten Frist lag der iranische Erdölexport deutlich höher.