14 Mai 2014 - 04:10
Zarif: Bei jeder Nuklearvereinbarung muss das Recht zur Anreicherung mitbedacht werden

Der iranische Außenminister, Mohammad Djavad Zarif, hat am Sonntagabend, bei einem Treffen mit dem früheren Generaldirektor der Internationalen Atomenergieagenur(IAEA), Hans Blix, erklärt, dass der Iran die Anreicherung als sein natürliches Rechts betrachtet, und deshalb darauf besteht, dass dieses Recht in jeder Atomvereinbarung zur Geltung kommt.

Er betonte: Das größte Problem bei der iranischen Nuklearfrage war das gegenseitige Misstrauen. Da der Westen seinen Verpflichtungen gegenüber dem Iran nicht nachgekommen ist, versuchte der Iran seine Bedürfnisse an friedlicher Nuklearenergie selbst zu decken.

Der ehemalige Direktor der Internationalen Atomenergie-Organisation und derzeitige Leiter der schwedischen Massenvernichtungswaffenkommission begrüßte bei diesem Treffen die Vereinbarungen zwischen der G5+1 und dem Iran, bekannt als die Genfer-Vereinbarung.

Er äußerte die Hoffnung, dass die Verhandlungen zu einem Endergebnis kommen und die Parteien sich an die in der Vereinbarung festgelegten Verpflichtungen halten.