28 März 2014 - 19:30
Hunderte Iraner versammeln sich vor pakistanischem Konsulat in Maschhad

- Mehrere hundert Bürger von Maschhad, im Nordosten vom Iran, haben sich heute vor dem pakistanischen Konsulat der Stadt versammelt, um gegen die Nachlässigkeit der pakistanischen Regierung bei der Festnahme der Entführer der iranischen Grenzsoldaten zu protestieren.

Die Teilnehmer an der Protestkundgebung gaben Parolen aus, in denen sie die vom Imperialismus und einigen engstirnigen Ländern der Region unterstützten Terrorgruppen verurteilten und die sofortige Freilassung der iranischen Grenzsoldaten forderten. Die Zahl der Demonstranten wurde auf 600 bis 700 geschätzt.
Am 6. Februar wurden fünf iranische Grenzsoldaten in der südöstiranischen Provinz Sistan und Belutschistan entführt und später nach Pakistan verschleppt.
Die Jaish-ul-Adl-Terrorgruppe, die bereits Ende Oktober 2013 bei einem Anschlag in der Grenzregion nahe der Stadt Saravan in Sistan und Belutschistan 14 iranische Grenzpolizisten getötet hatte, übernahm die Verantwortung für die jüngste Entführung.
Am Montag bestätigte das iranische Innenministerium, dass Jamshid Danaeifar, einer der entführten Grenzsoldaten, getötet worden ist.