Brahimi sagte am Montag am Rande der Sitzung des Gipfels der Arabischen Liga(AL) in Kuwait: In Anbetracht der Tatsache, dass keiner der Standunkte der Verhandlungspartner noch nicht umgesetzt worden sind, ist eine Rückkehr an den Vererhandlungstisch nicht möglich.
Unter der Vermittlung von Lakhdar Brahimi wurden zwei Verhandlungsrunden zwischen der Regierungsdelegation und der sogenannten nationalen Friedenskoalition Syriens in der Schweiz abgehalten, die jedoch keine nennenswerten Fortschritte zur Beendigung der Syrienkrise brachten. Die zweite Runde der Verhandlungen, Mitte Februar in Genf, scheiterte an der Beharrlichkeit der Verhandlungsparteien auf ihren Standpunkten.
Die Regierungsdelegation war der Ansicht, dass der Terrorismusbekämpfung bei diesen Verhandlungen Vorrang gegeben werden müsse, während die Opposition auf Rücktritt des syrischen Präsidenten, Bashar Assad als Vorbedingung für die Fortsetzung der Gespräche bestand.
Die Unruhen in Syrien in den vergangenen drei Jahren forderten über 130.000 Opfer. Außerdem mussten Millionen Menschen flüchten.