24 März 2014 - 19:30
Brahimi: keine neuen Gespräche über Syrien geplant

Der UN-Sonderbeauftragte für Syrien, Lakhdar Brahimi, hält eine neue Runde der Friedensverhandlungen für die Syrienkrise unter den derzeitigen Bedingungen nicht für möglich.

Brahimi sagte am Montag  am Rande der Sitzung des Gipfels  der Arabischen Liga(AL) in Kuwait: In Anbetracht der Tatsache, dass keiner der Standunkte  der Verhandlungspartner noch nicht umgesetzt worden sind, ist eine Rückkehr an den  Vererhandlungstisch  nicht möglich.

Unter der Vermittlung von Lakhdar Brahimi wurden zwei Verhandlungsrunden zwischen der Regierungsdelegation und der sogenannten nationalen Friedenskoalition Syriens in der Schweiz abgehalten, die jedoch keine nennenswerten Fortschritte zur Beendigung der Syrienkrise brachten. Die zweite Runde der Verhandlungen, Mitte Februar in Genf, scheiterte an der Beharrlichkeit der Verhandlungsparteien auf ihren Standpunkten.

Die Regierungsdelegation war der Ansicht, dass der Terrorismusbekämpfung bei diesen Verhandlungen Vorrang gegeben werden müsse, während  die Opposition auf Rücktritt  des syrischen Präsidenten, Bashar Assad als Vorbedingung für die Fortsetzung der Gespräche bestand.

Die Unruhen in Syrien in den vergangenen drei Jahren forderten über 130.000 Opfer. Außerdem mussten  Millionen Menschen flüchten.