15 August 2013 - 19:30
Freitagsimam: Wichtigste Pflicht der neuen Minister ist der Bevölkerung zu dienen und deren Probleme zu beseitigen

Der Prediger des heutigen Freitagsgebetes von Teheran hat es als wichtigste Pflicht der Minister des neuen Kabinetts bezeichnet, den Menschen in Iran zu dienen und geeignete und fähige Leute für die verschiedenen Bereiche einzusetzen.

Der Prediger des heutigen Freitagsgebetes von Teheran hat es als wichtigste Pflicht der Minister des neuen Kabinetts bezeichnet, den Menschen in Iran zu dienen und geeignete und fähige Leute für die verschiedenen Bereiche einzusetzen. Ayatollah Mohammad Ali Mowahedi Kermani, der Prediger des heutigen Teheraner Freitagsgebetes hat die Pflichten der Minister der Regierung der IR Iran als bedeutend und verantwortungsvoll bezeichnet und gesagt: „Die Kabinettsmitglieder müssen sich bei der Erfüllung ihrer Pflichten anstrengen und sich der Verantwortung für die Führung ihrer Ministerien vollkommen bewusst sein“. Er betonte die Notwendigkeit der Kompetenz der Minister des neuen iranischen Kabinetts für die Einstellung geeigneter und zuverlässiger Kräfte in ihren Ministerien und fügte hinzu: „Die Minister, die das Vertrauensvotum erhalten haben, müssen die Erwartungen der Bevölkerung erfüllen.“ Ayatollah Mowahedi Kermani äußerte in einem weiteren Abschnitt der heutigen Predigten sein Bedauern über die tödlichen Auseinandersetzungen und die gewalttätigen Konflikte in Ägypten, und bat die politisch, wissenschaftlich und religiös Verantwortlichen dieses Landes wirkungsvolle Maßnahmen zu ergreifen, um ein weiteres Blutvergießen zu verhindern. Er kritisierte das Vorgehen des ägyptischen Militärs und empfahl den militärischen Führern durch logische Stellungnahmen die gewalttätigen Ausschreitungen in der Öffentlichkeit zu beenden, denn die Fortsetzung dieser bringe nichts als Tod und Verderben. Der Prediger des heutigen Teheraner Freitagsgebetes wies auch auf die Rolle des Auslandes bei der Krise in Ägypten hin und sagte: „Unter diesen Umständen muss man versuchen friedliche Gespräche unter den ägyptischen Gruppen zu arrangieren, um die Krise zu beenden.“ Weiterhin wies er auf die 65-jährige Besatzung Palästinas durch das zionistische Regime hin und sagte: „Die Palästinenser haben in dieser Zeit immer unter Gewalt, Unterdrückung und Folter gelitten und dass, während der Westen als angeblicher Verteidiger der Menschenrechte und Demokratie nicht nur auf diese Verbrechen nicht reagiert, sondern in einigen Fällen sogar die israelischen Verbrechen unterstützt hat.“ Er bezeichnete die Kompromissverhandlungen als eine Maßnahme für die Verdeckung der zionistischen Verbrechen an den Palästinensern und betonte: „Die Palästinenser sind wachsam und lehnen die Verhandlungen, bei denen von ihnen nicht-akzeptierte Vertreter präsent sind, ab.“ Ayatollah Mowahedi Kermani verurteilte den gestrigen Bombenanschlag im Libanon und bezeichnete ihn als eine weitere Tragödie für die Menschen in der Region und insbesondere die Muslime.