In einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht über die humanitäre Lage im Gazastreifen im Juni ruft die OIC dringend dazu auf, etwas zur Verbesserung der Versorgung mit Wasser und Energie im Gazastreifen zu unternehmen. Die Wasserversorgung verschlechtere sich von Tag zu Tag. Falls diese Entwicklung andauere, werde es spätestens 2020 keinen Tropfen Wasser mehr geben, was unweigerlich zu einer Katastrophe führen müsse. Ursachen seien sowohl die Austrocknung der unterirdischen Wasserreserven als auch der Bevölkerungszuwachs.
Weiterhin wird in diesem Bericht auf die unzureichende Stromproduktion im Gazastreifen hingewiesen. Die Schließung des Grenzübergangs Rafah an der ägyptischen Grenze hat die Probleme bei der Versorgung des Kraftwerkes wie der privaten Generatoren weiter verschärft. Jetzt in der Sommerhitze sind die etwa zwei Millionen Einwohner des Gazasstreifens mit einer schweren Energiekrise konfrontiert.