Im ganzen Land gingen Hunderttausende Menschen auf die Straßen.Die
Opposition in Ägypten kritisierte die Ankündigung Mursis, im Amt zu
bleiben, scharf. Der Sprecher der Nationalen Heilsfront, Khaled Dawud,
sagte in Kairo, Mursis Rede sei ein offener Aufruf zum Bürgerkrieg. Der
Präsident verweigere sich weiter dem Willen des Volkes. Um die
Konfliktseiten zu entflechten, wurde Militärs mit gepanzerter
Kampftechnik zum Uni-Komplex entsandt. Am Dienstag hatten sich
zehntausende von Anhängern des ägyptischen Präsidenten Muhammed Mursi
vor dem Hauptgebäude der Universität versammelt. Sie protestierten gegen
das Ultimatum, das Oberkommando der Streitkräfte dem Präsidenten
gestellt hatte. Wie die Militärs dabei erklärten, werden sie ihren
eigenen Plan für die Überwindung der Krise bekanntmachen, der unter
Kontrolle der Streitkräfte ausgeführt wird, sollten die „politischen
Kräfte“ innerhalb der zur Verfügung gestellten 48 Stunden keine Lösung
finden.
2 Juli 2013 - 19:30
News ID: 436523
Bei den Zusammenstößen vor der Kairoer Universität hat es in der Nacht zum Mittwoch 16 Tote und mehr als 200 Verletzte gegeben, teilt der TV-Sender Al-Arabia unter Berufung auf Quellen im ägyptischen Gesundheitsministerium mit.
Bei den Zusammenstößen vor der Kairoer
Universität hat es in der Nacht zum Mittwoch 16 Tote und mehr als 200
Verletzte gegeben, teilt der TV-Sender Al-Arabia unter Berufung auf
Quellen im ägyptischen Gesundheitsministerium mit.