11 Januar 2013 - 20:30

Seit dem Frühjahr 2012 sind Hunderttausende Syrer wegen der gewaltsamen Auseinandersetzungen aus ihrem Land geflohen.

Seit dem Frühjahr 2012 sind Hunderttausende Syrer wegen der gewaltsamen Auseinandersetzungen aus ihrem Land geflohen.

Die meisten haben sich in die Nachbarländer gerettet. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hatte in der Region Anfang Januar nach eigenen Angaben rund eine halbe Million Flüchtlinge registriert, mit den auf die Registrierung wartenden Menschen waren es mehr als 600 000.

Die Zahl der von der UNHCR registrierten syrischen Flüchtlinge hat im Laufe des vergangenen Jahres sprunghaft zugenommen. Anfang Mai 2012 waren es noch etwa 53 500, Anfang August bereits etwa 125 000. Anfang November hatte sich ihre Zahl mit etwa 284 000 mehr als verdoppelt, Anfang Dezember überstieg sie bereits die 400 000.

Hauptaufnahmeland ist die Türkei. Hier hatte die UN-Flüchtlingsorganisation Anfang Januar etwa 151 000 Flüchtlinge in 14 Camps registriert. Im Libanon waren es etwa 138 000, in Jordanien 129 000, im Irak rund 70 000 und in Ägypten rund 13 000.