Das geht aus einem Bericht der iranischen Korannachrichtenagentur Iqna unter Berufung auf die Internetseite loreintlejour hervor.
Muhammad Al Dscheischi, der Anwalt von Nabil Radschab, gab auf seiner Facebook-Seite in diesem Zusammenhang bekannt: Die Veröffentlichung eines Artikels auf seiner Twitter-Seite im Internet ist Nabil Radschab zum Verhängnis geworden. Die dort erwähnten Sätze habe das Ale Khalifa-Regime als Beleidigung des bahrainischen Herrschaftssystems empfunden.
Deshalb habe man den Menschenrechtsaktivisten zu einer dreimonatigen Haftstrafe verurteilt.
Für sein sogenanntes "Vergehen" auf der Twitterseite muss Nabil Raschab zudem eine Geldstrafe von 300 Dinar (800 US-Dollar) zahlen.
Der bahrainische Aktivist spielte bei der gegen das Ale Khalifa-Regime gerichteten Protestbewegung eine gewichtige Rolle, so zum Beispiel bei einer Großdemonstration von wenigen Monaten.