22 Juni 2012 - 19:30

Stärke, Logik und Initiative sind drei Strategien der Delegation der IR Iran bei der letzten Gesprächsrunde mit der G 5+1 in Moskau gewesen, so der Prediger des heutigen Teheraner Freitagsgebets.

Die iranische Delegation habe aufgrund dieser drei Strategien, die auf die Macht der IR Iran hinweisen, einen klugen und kreativen Weg bei den Verhandlungen eingeschlagen und somit die Würde der iranischen Nation gewahrt, so Ayatollah Ahmad Chatami.Des Weiteren wies er auf das sabotierende Vorgehen der G 5+1 bei den Verhandlungen hin, und sagte, Verhandlungen nur um der Verhandlungen willen, würden zu keinem Ergebnis führen und wenn der Westen tatsächlich nach einem solchen Ergebnis strebe, müsse er das Recht der iranischen Nation auf Nuklearenergie akzeptieren, denn erfahrungsmäßig sei bewiesen worden, dass Verhandlungen und Drohungen die iranische Nation nicht zum Rücktritt zwingen können.Ayatollah Chatami verwies auf das Motto: “Atomenergie für Alle, Atomwaffen für Keinen“ und sagte, dass die Tatsache, dass Iran nicht nach Atomwaffen strebe, noch lange nicht besage, dass Iran es nur aus Furcht nicht tue, Iran sei deshalb gegen Atomwaffen, weil es die islamische Religion und das islamische Recht nicht erlauben.Die IR Iran sei stets bestrebt mit der G 5+1 nach Gemeinsamkeiten zu suchen. Die G 5+1 setze dagegen die Politik des zionistischen Regimes um, um die Verhandlungen zu zerstreuen, anstatt nach der Bewältigung des Konflikts zu suchen, so der Prediger des heutigen Teheraner Freitagsgebetes weiter.Ayatollah Chatami kritisierte dann das Schweigen der internationalen Gemeinschaft über die rund 400 Atomsprengköpfe des zionistischen Regimes und bezeichnete das Vorgehen dieses Regimes als eine Bedrohung für den Weltfrieden. Der Westen und die Menschenrechtsorganisationen würden die Menschenrechtsverletzungen in verschiedenen Ländern anprangern, obwohl sie gegenüber den Verbrechen des Besatzerregimes von el-Kuds nichts unternehmen.Im weiteren Verlauf seiner Predigten bezog sich Ayatollah Chatami auf die Wahlen in Ägypten, sagte, das Bemühen des Westens und des zionistischen Regimes für den Sieg der Anhänger von Husni Mubarak, dem gestürzten ägyptischen Diktator, bei den Präsidentschaftswahlen sei gescheitert und jetzt sei laut aktuellsten Angaben der Kandidat der Muslimbrüder im Vorsprung.Auch die Auflösung des Parlaments und die Beschränkung der Befugnisse des Präsidenten durch den Obersten Militärrat bezeichnete der geehrte Freitagsimam als einen weiteren Versuch der Söldner der Imperialisten, und sagte, der Militärrat würde einen Putsch gegen die islamischen Gruppen versuchen.