Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, sollen zionistische Juden in der Westbank palästinensische Felder angezündet haben, und die Ernte der Palästinenser zu Nichte gemacht haben.
Die jüdischen Siedler verweigern den UN-Beitritt der Palästinenser, und sind auch der Bildung eines palästinensischen Staates feindlich gegenüber eingestellt.
Feigenbäume, Datteln und Felder wurden von den Zionisten verbrannt. "Es ist unser Land, kein Palästinensischer Staat wird auf unserem Land gegründet." So ein Siedler in der Ortschaft Hebron in der Westbank.
Gleichzeitig drohten israelische Siedler damit ihre Angriffswelle gegen Palästinenser fortzusetzen, falls diese für den UN-Beitritt stimmten. Die Einschüchterungsversuche wirken nicht bei allen Palästinensern. Ein UN-Beitritt könnte ein rasches Ende der israelischen Besetzungen in palästinensischen Gebieten bedeuten. Außerdem würde es die Räumung vieler Ortschaften bedeuten, die dem Vertrag nach, zu Palästina gehören würden.
Dennoch fürchten sich viele Palästinenser vor einer Eskalation der Gewalt in der Westbank, falls der UN-Beitritt vollzogen werden sollte.
Die Palästinensische Authoritätsbehörde hatte am Dienstag mitgeteilt, dass mehr als 40 Vorfälle in dem letzten Monat gemeldet worden waren. Alle Vorfälle hatten mit dem UN-Beitritt zu tun,und richtete sich gegen palästinensische Zivilisten.
Am Dienstag hatten jüdische Siedler in Yitzhar in der nördlichen Westbank einen Berg erobert, und von dort aus beleidigende Sprüche in die Richtung palästinensischer Dörfer gerufen.
Die Zionisten entfernten einen aus Holz angefertigten Stuhl, auf dem die Worte "UN-Mitgliedschaft-Recht des palästinensischen Volkes", zu lesen war.
20 September 2011 - 19:30
News ID: 266930
Jüdische Siedler haben in der Westbank Felder und Bäume palästinensischer Bauern verbrannt.