26 Mai 2011 - 19:30

Der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad hat die afrikanischen Regierungen und Völker zur Einmütigkeit, Geschlossenheit und Einheit aufgerufen.

  "Wenn die afrikanischen Regierungen geschlossen und koordiniert handeln, wird die Kontrolle über die reichhaltigen Naturressourcen in ihren Ländern aus den Händen von Plünderern in die Hände ihrer eigenen Völker geraten", sagte Ahmadinedschad am Donnerstagnachmittag bei einem Treffen mit den Botschaftern und Vertretern der afrikanischen Staaten in Teheran anlässlich des Afrika-Welttages und ergänzte: "Dadurch entsteht eine neue große politische Macht in der Welt, welche der Gerechtigkeit, der Brüderlichkeit und dem Frieden dient. Außerdem wird dies die wirtschaftlichen und kulturellen Potenziale der unterdrückten afrikanischen Völker zum Blühen bringen." Der iranische Präsident hob hervor: "Wenn die EU sich als eine Wirtschaftsmacht fühlt, rührt dies nicht von den eigenen Initiativen und Bestrebungen der EU-Staaten sondern von der Ausbeutung der Reichtümer der Länder in Afrika, Asien und Südamerika her."