Außenminister und Diplomaten aus mehr als 40 Nationen beraten in London über politische Perspektiven für das nordafrikanische Krisenland und humanitäre Probleme, etwa die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser und Lebensmitteln. Vertreter des libyschen Nationalrats wurden zur Teilnahme an diesem Treffen nicht eingeladen. Vor Beginn suchten jedoch mehrere westliche Politiker das Gespräch mit dem nach London gereisten Entsandten des libyschen Übergangsrates, Mahmud Dschibril. Darunter war US-Außenministerin, Hillary Clinton. Der Rat, eine Art provisorische Regierung mit Sitz im ostlibyschen Bengasi, legte erstmals ein politisches Programm für die Zukunft Libyens vor. Darin wurde der Aufbau eines demokratischen Rechtsstaates als oberstes Ziel genannt. Das Gremium stellte die Ausarbeitung einer demokratischen Verfassung und freie Wahlen in Aussicht.
28 März 2011 - 19:30
News ID: 233895
Zehn Tage nach Beginn der Koalitionsangriffe auf Libyen sucht die internationale Gemeinschaft nach Szenarien für die Zukunft des Landes nach dem möglichen Rückzug des Machthabers.