Wie die israelische Zeitung Haaretz am Dienstag berichtet, hatte Katar im Dezember 2008 aus Protest gegen die blutige Offensive des zionistischen Regimes im Gaza-Streifen die diplomatischen Beziehungen zu Tel Aviv abgebrochen.
Seitdem habe das Emirat zweimal eine Wiederaufnahme angeboten, aber dabei als Bedingung von Israel eine Genehmigung für umfassende Wiederaufbauarbeiten im Gaza-Streifen gefordert. Das Gebiet in dem die islamisch-palästinensische Widerstandsbewegung Hamas regiert steht seit drei Jahren unter einer internationalen Wirtschaftsblockade.
Die Regierung in Tel Aviv habe das Angebot in beiden Fällen abgelehnt, weil Katar massiv Baumaterialien in den Gaza-Streifen liefern wollte, so Haaretz weiter. Das zionistische Regime befürchte nämlich, dass die Hamas die Baustoffe zur Errichtung von Bunkern und befestigten Raketenstartplätzen nutzen könnte.