17 Juli 2010 - 19:30

Parallel zur Ausweitung des jüngsten Korruptionsfalls Israels genannt Holyland-Skandal berichtete die zionistische Zeitung Jediot Aharonot über die Schlüsselrolle, die Netanjahu, der Premierminister des zionistischen Regimes, in dieser Gerichtsakte spielt.

Die Jediot Aharonot brachte in einem Artikel, dass der Holyland-Skandal nach der Festnahme des ehemaligen Direktors der größten Bank Israels und einiger staatlicher Verantwortungsträger wegen Bestechung der Stadtverwaltung von Beyt-ul-Moqadas (Jerusalem) weitere Dimensionen annimmt.
Unterdessen haben die jüngsten Polizeiuntersuchungen des zionistischen Regimes hinsichtlich der Holyland-Akte gezeigt, dass der Außenminister und einige Mitglieder des israelischen Parlaments in diesen Aufsehen erregenden Korruptionsfall verwickelt sind.  Dennoch sind alle Fakten um den Holyland-Skandal, der auch als „Bestechung von Beyt-ul-Moqadas“  bezeichnet wird, noch nicht geklärt. In den letzten Tagen wurden mehrere israelische Positionsträger im Zusammenhang mit dieser Akte festgenommen.

Die zionistische Zeitung Jerusalem Post schrieb in diesem Zusammenhang, dass aufgrund der erfolgten Untersuchungen  der Beauftragte für den Immobilienausbau Israels zur Vorantreibung des Holyland-Projektes  staatliche Positionsträgern und Parlamentsmitglieder  bestochen hat, damit ein  Bauprojekt durchgeführt wird. Der ehemalige Premierminister des zionistischen Regimes, Ihud Olmert , Außenminister Avigdor Liebermann und  der Anführer der Schas-Partei , Oberrabbiner Ovadia Josef,  sowie Lupoliansky, ehemaliger Bürgermeister von Beyt-ul-Moqadas gehören zu den Hauptangeklagten in dieser Bestechungsaffäre. 

Es ist nicht der erste Fall von Korruption unter den israelischen Funktionsträgern und es wird angenommen, dass durch bei Klärung weiterer Details eine Reihe von Positionsträgern des zionistischen Regimes ihren Posten abgeben muss. Besonders in den letzten 20 Jahren, waren  Positionsträger auf höchster Ebene des Besatzerregimes wegen Finanz- und Moralaffären  zum Rücktritt gezwungen und sind nach Hause geschickt worden, wie Netanjahu in den 90iger Jahren, sowie  Ihud Olmert und Staatspräsident Mosche Katzav.  

Die deutsche Zeitschrift Spiegel setzte sich in einem Bericht mit der jüngsten Korruptionsaffäre in Israel auseinander und schrieb dass weitgehende Korruption die Existenz  des Staates Israels bedroht. Spiegel schrieb mit Hinweis auf die Finanzskandale von Ihud Omert, dem ehemaligen Premierminister des zionistischen Regimes, Olmert könnte sich in ein paar Tage im Gefängnis befinden.

Laut Spiegel hängen in den Straßen von Tel Aviv große Poster aus, auf denen Ihud Olmert und  Kriegsminister Ihud Barack abgebildet sind und das Wort  „Gesucht“ steht. Das zionistische Regime steht laut diesem Nachrichtenmagazin auf der internationalen Liste der  Korruptionsaufklärung mit großem Abstand von den westlichen Ländern auf dem 32. Platz.

Spiegel weiter: Bislang standen die Wahlen  in Israel vor allem unter dem Einfluss des Konfliktes Israels mit den Arabern, aber nun kann sich das ändern. Viele Israelis sind der Überzeugung, dass die Existenz Israels nicht von außen bedroht wird.