Soruri, der Teheraner Parlamentsabgeordnete und Chef der parlamentarischen Kommission für Nationale Sicherheit sagte zu der Nachrichtenagentur farsnews mit Hinweis auf den Mordanschlag vom 12. Januar 2010 auf den iranischen Atomphysiker Ali Mohammadi: „Es besteht hinsichtlich der Informationen und Daten ein sehr guter Überblick bei dieser Akte und die relevanten Behörden haben die erforderliche Zusammenarbeit hergestellt.“ Er sagte auch, dass starke Parallelen zwischen dem Einsatz von Sprengstoff bzw. den Taktiken beim Anschlag auf Ali Mohammadi und den Terroroperationen, die Zionisten überall auf der Welt durchführen, zu beobachten sind. Insbesondere zu dem Anschlag auf den libanesischen Freiheitskämpfer Emad Moqnieh im Februar 2008 gäbe es beim Attentat auf Ali Mohammadi sehr große Ähnlichkeit. Das Mitglied der parlamentarischen Kommission für Nationale Sicherheit unterstrich, diese Anhaltspunkte ließen erkennen, dass die Organe des zionistischen Regimes bei dem Terroranschlag in Teheran am 12.1.2010 eine bedeutende Rolle gespielt haben. Er hoffe, dass angesichts des vorliegenden Datenmaterials bald der Mörder des iranischen Wissenschaftlers identifiziert und festgenommen werde. Soruri schloss die Möglichkeit einer Flucht des Täters über die Grenze nicht aus und sagte, diese Möglichkeit würde überprüft.
Hinsichtlich des Terroranschlages auf den Staatsanwalt von Cho`i sagte Soruri weiter: „In diesem Zusammenhang ist eine Person festgenommen worden. Aber es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass noch weitere Personen an diesem Verbrechen beteiligt waren. Die Untersuchungen hierzu sind noch im Gange.“ Das Mitglied der parlamentarischen Kommission für Nationale Sicherheit Irans sagte über die Hinrichtung von zwei Mitgliedern der Monufaqin-Gruppe ( angebliche Volksmudschaheddin) vor einigen Tagen: „Diese Personen hatten während der Präsidentschaftswahlen die Durchführung von Terroroperationen und schwere Bombenattentate vor. Wären sie nicht von namenlosen Helfern des Imam Mahdi identifiziert und festgenommen worden, wären wir wahrscheinlich Zeuge von vielen bedauerlichen Ereignissen im Land gewesen. Aufgrund vorhandener Informationen und der Identifizierung dieser Terroristen konnten sie jedoch vor Umsetzung jeglicher Terrorpläne inhaftiert werden. Es liegen ausreichendes Beweismaterial über Sprengstoffe und zahlreiche Bilder sowie Filme über die Geständnisse vor, die zeigen, dass diese Leute noch mehr als Unheilstifter auf Erden (Mofsedol Fe-l Ars) sind.“