8 August 2015 - 17:29
Zarif: Atomabkommen dient der Sicherheit in der Nahostregion

Der iranische Außenminister hat in einem Artikel für vier arabische Zeitungen das Atomabkommen in Wien als einen guten Start zum Ausbau der Zusammenarbeit zwischen den Regionalstaaten bezeichnet.

Mohammad Dschawad Zarif schrieb in einem Artikel, der gleichzeitig in den Zeitungen al-Sharq in Ägypten, al-Safir im Libanon, al-Rai in Kuwait und al-Sharq in Katar, abgedruckt wurde: Der jüngst in Wien unterzeichnete Atomvertrag ist nicht zum Nachteil der Nachbarländer Irans, sondern eine Errungenschaft für alle Länder der Region, da er der zwölf Jahre unnötig anhaltenden Spannung, die die Region bedrohte, ein Ende setzte. Weiterhin bezeichnete er die Wiederaufnahme von stabilen und freundschaftlichen Beziehungen mit den Nachbarländern als eine der Prioritäten Irans. Zarif sagte dazu weiter, sein Besuch in Kuwait, Katar und im Irak, der unmittelbar nach dem historischen Atomabkommen zwischen dem Iran und der G5+1 stattfand, refektiert genau dies in der iranischen Außenpolitik. Eine nachhaltige Sicherheit könne nicht durch die Unsicherheit in anderen Ländern erreicht werden. Keine Nation kann ihre eigenen Interessen verwirklichen , ohne die Interessen anderer Länder zu berücksichtigen. Mit strategischen Gesprächen könne man bestimmte Schritte zur Analyse und Beseitigung von Phänomenen, wie den Terrorismus und Extremismus, und Vorbeugung von Bürgerkriegen, unternehmen, schrieb Zarif weiter.