Der Münchner Theologe Michael Seewald wendet sich gegen die Behauptung, dass Muslime ein generelles Problem mit der Anerkennung von Demokratie haben. Hierbei gelte es zu unterscheiden zwischen der Tradition des Islam und der religiösen Identität des Einzelnen, schreibt Seewald in einem Gastbeitrag der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstag). Die Vereinbarkeit von Islam und Demokratie entscheide sich nicht auf dem Boden der „reinen Lehre“, wie sie in Koran und Scharia niedergelegt sei, sondern auf der Ebene der individuellen Haltung von Muslimen zur Welt, in der sie leben.
source : iq
Donnerstag
22 Dezember 2016
06:51:43
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Laut dem Münchner Theologen Michael Seewald entscheide sich die Vereinbarkeit von Islam und Demokratie auf der individuellen Haltung von Muslimen zur Welt.