19 Oktober 2016 - 05:55
Russland verhindert Flucht von IS-Terroristen aus Mossul nach Syrien

Der russische Außenminister bezeichnete die Operationen gegen die Terrormiliz IS in Mossul als sehr sensibel und fügte hinzu, dass die notwendigen Maßnahmen zur Verhinderung der Flucht von Terroristen nach Syrien ergriffen wurden.

Der russische Außenminister Sergei Lawrow sagte am Dienstag, Mossul sei eine große Stadt mit einer Bevölkerung von 1,5 Millionen Menschen, und man überwache die Befreiungsoperationen genauestens.
Lawrow sagte, die verbliebenen Übergänge um Mossul böten die Möglichkeit, dass IS-Terroristen aus Mossul und dem Irak nach Syrien fliehen. Man analysiere die Situation, um im Falle derartiger Vorkommnisse politische und militärische Entscheidungen treffen zu können.
Dem russischen Außenminister zufolge hoffe man darauf, dass  die USA und ihre militärischen Verbündeten bei den Befreiungsoperationen Mossuls darauf achten, ob die Terroristen aus der Stadt möglicherweise nach Syrien fliehen.

Bei den Befreiungsoperationen von Mossul, die gestern begonnen haben, wurden bisher Dutzende Kilometer irakischen Bodens von Terroristen gesäubert, und die irakischen Armeekräfte bemühen sich zusammen mit den Volkskräften um die Befreiung der Stadt.