25 Februar 2015 - 08:07
Ein und zwanzig  Prozent der Drogensüchtige im Iran sind Hochschulabsolventen

Ein und zwanzig Prozent der Drogensüchtige haben laut des Generaldirektors für Forschung und Bildung des iranischen Drogenbekämpfungsstabes einen Hochschulabschluss.

Unter ihnen befinden sich sogar Promotionsstudenten. Auf einer Konferenz für Drogenbekämpfung an der Technischen Fakultät der Freien Universität in Teheran gab Hamid Sarami Statistiken zum Drogenkonsum und Alter der Drogenkonsumenten in Iran und auf der Welt bekannt und betonte die Notwendigkeit für eine geeignete Ausbildung bezüglich Drogen in den ersten Schuljahren. Sarami bezeichnte Rauschmittel als ein schwerwiegendes Problem und eine Bedrohung für die Gesselschaft. „Deshalb ist es notwendig im Rahmen der Gesellschaft gegen Drogen vorzugehen.“, so Sarami. Er stellte einen Vergleich zwischen dem 18. und 21. Jahrhundert an und sagte, dass Änderung der Werte und des Lebensstils sowie unterschiedliche Propagandainstrumente im 21. Jahrhundert eine gefährliche Bedrohung für die Gesellschaft herbeigeführt habe.