7 Dezember 2014 - 04:32
Irans Vizeaußenminister zu den Zukunftsperspektiven Afghanistans

Bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden des Außenausschusses im britischen Unterhaus, Richard Ottaway, hat Irans Vizeaußenminister für Asien und Ozeanien, Ebrahim Rahimpour, am Donnerstag die Zunahme von Extremismus und Terrorismus im Nahen Osten als Ergebnis einer falschen Politik auf regionaler wie internationaler Ebene bezeichnet.

Das Treffen fand am Rande einer Afghanistan-Konferenz in London statt. Rahimpour wies bei dieser Gelegenheit auch darauf hin, dass es bei der afghanischen Präsidentschaftswahl schließlich zwischen Kandidaten zu einer Vereinbarung gekommen sei, das jetzt mit dem neuen Kabinett in die politische Praxis umgesetzt werden müsse. Eines der Hauptprobleme Afghanistans ergebe sich aus dem Mohnanbau und dem daraus folgenden Handel und Schmuggel. Iran sei bereit, mit der afghanischen Regierung bei der Lösung dieses Problems zu kooperieren.

Der Vorsitzende des Außenausschusses im britischen Unterhaus, Richard Ottaway, bezeichnete seinerseits bei diesem Treffen die Lage im Nahen Osten als äußerst sensibel und betonte die regionale Rolle der IR Iran bei der Schaffung von Stabilität und Frieden