Bei seiner Einreise in Oman sagte Außenminister Zarif auf dem Flughafen von Maskat: Angesichts der Einigung in Genf ist der wichtigste ungelöste Punkt der, dass die westlichen Länder nicht akzeptiert haben, dass Sanktionen nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems selbst sind, und dass diese niemals hilfreich waren. Der zweite Punkt sei der Umfang der Urananreicherung. Iran betreibt ein friedliches Atomprogramm; laut Fitwa des geehrten Staatsoberhauptes der Islamischen REvolution sind Atom- und Massenvernichtungswaffen aus religiöser Sicht verboten und finden keinen Platz in der iranischen Verteidigungsdoktrin. Zarif erklärte, eine Lösung in der Atomfrage sei möglich, wenn der Westen die Sicherheit bekommt, dass die Ziele Irans friedlich sind und wenn der Westen keine politische Willkür hat; daher sei es eine gute Zeit, um den Rahmen einer Einigung festzulegen. Zarif ist nach Oman gereist, um mit seinem US-Amtskollegen und der Koordinatorin der Atomverhandlungen, Ashton, sowie den Vertretern der G5+1 Gespräche zu führen. Das dreiseitige Gespräch soll am Sonntag(heute) und Montag(morgen) stattfinden. Am Dienstag folgen die Verhandlungen zwischen Iran und der G5+1 in Maskat.