"Man kann nicht die Terrogruppe IS im Irak bekämpfen und zugleich diese Gruppe in Syrein stärken", sagte Zarif am Mittwoch bei einem Treffen mit dem stellvertretenden Generalsekretär der Vereinten Nationen Jan Eliasson in Teheran. Der Iran fordere Stabilität und Ruhe in der Nahost-Region und erteile Terrorismus und Extremismus prinzipiell eine Absage.
Der iranische Außenminister sprach sich zudem für eine Zusammenarbeit aller Länder - vor allem der Anrainerstaaten des Persischen Golfes - bei der Terrorismusbekämpfung aus und forderte ein ernsthaftes Engagement der UNO und der westlichen Staaten in diesem Kampf.
Bei dieser Gelegenheit bedauerte der stellvertretende UN-Generalsekretär die anhaltenden Auseinandersetzungen im Irak und in Syrien und sagte, dass die Probleme durch eine stärkere Kooperationen der Länder der Region gelöst werden müssen. Er würdigte die ausgezeichnete Rolle der IR Iran bei der Regelung der regionalen Fragen und forderte zur Fortsetzung der diesbezüglichen Konsultationen zwischen seiner Organisation und dem Iran auf.