30 September 2014 - 12:14
Iran beklagt wenige Fortschritte bei Verhandlungen mit der "G5+1"

)- Der iranische Präsident Rohani sieht kaum Fortschritte in den Verhandlungen über das Atomprogramm des Landes.

Es gebe Entwicklungen, doch seien sie nicht bedeutsam, sagte Rohani am Freitagabend in New York. Die verbleibende Zeit, eine Einigung zu erzielen, sei äußerst kurz. Auch der iranische Vizeaußenminister und hochrangige Atomunterhändler Abbas Araqchi erklärt, dass es bei den Atomgesprächen keine konkreten Fortschritte gegeben habe. Nach Angaben des französischen Außenministers Laurent Fabius hat es bei den Atomverhandlungen mit dem Iran bisher keine greifbaren Fortschritte gegeben. Deshalb sei ein zweites für Freitag am Rande der UN-Vollversammlung in New York geplantes Außenministertreffen der fünf UN-Vetomächte plus Deutschland (5+1) und dem Iran  abgesagt worden, sagte Fabius. Wie die  Nachrichtenagenturen so eben aus New York berichteten, fand doch Treffen Zwischen Ashton, Kerry und Zarif statt, allerdings liegen noch keine näheren Angaben über dieses Treffen vor.   Bundesaußenminister Steinmeier hatte am Donnerstagabend (Ortszeit) nach einem Meinungsaustausch mit Präsident Rohani erklärt, er sehe gute Chancen für eine Lösung. Die Atomgespräche sollen bis zum 24. November abgeschlossen sein.