An die Adresse des iranischen Verhandlungsteams sagte Mowahedi-Kermani, über die USA braucht man nicht nachzudenken, denn sie sind unser Hauptfeind und vom Feind ist nichts zu erwarten.
Der Prediger des Teheraner Freitagsgebets wies dann auf den jüngsten Empfang der Mitglieder des iranischen Expertenrates vom geehrten Oberhaupt der Islamischen Revolution hin und erklärte, die Hegemonialmacht befindet sich in ihrer Untergangsphase, während die islamische Staatsordnung voranschreitet.
Ayatollah Mowahedi-Kermani warf ferner dem Weste, allen voran den USA, vor, Freiheit, Menschrechenrechte, und Demokratie überall in der Welt zu instrumentalisieren, insbesondere dann, wenn sie ein unabhängiges Land überfallen wollen oder einen Putsch, einen Umsturz oder dergleichen zu veranstalten gedenken. Dabei erinnerte er an die rund 50 Putsche, Staatsstreiche und Umsturze, nach dem Ersten Weltkrieg, die entweder die USA veranstaltet haben, oder zumindest daran stark mitgewirkt haben.
Der Prediger des Teheraner Freitaggebets zählte dann eine Reihe von Konflikten, Invasionen, Kriegen auf, und betonte, das, was wir derzeit in Afghanistan, im Irak, in Syrien, in Pakistan erleben, ist das Resultat einer auf hegemonialen Zielen beruhenden Politik.