Nach israelischen Medienberichten sollen Gespräche mit etlichen US-Politikern am 10. und 11. September stattfinden.
Geleitet wird die Delegation vom Minister für strategische Angelegenheiten, Yuval Steinitz. In einem Radio-Interview sagte er, dass Israel ein Ergebnis der Atomverhandlungen nur dann akzeptieren würde, wenn es zuvor eine "dramatische Entwicklung" gegeben hätte. Bisher habe sich der Iran nur zu minimalen Zugeständnissen bereit gefunden, während der Kern des Atomprojekts - die Urananreicherung - unangetastet geblieben sei. Sollte das Ergebnis der Verhandlungen ein "schlechter Deal" sein, der es Iran erlaubt, seine nuklearen Kapazitäten aufrecht zu erhalten, könnte Israel sich gezwungen sehen, ein unerwünschtes Resultat zu verhindern.