Für die Drogenfahndung ausgebildete Hunde hätten das Opium am Samstag in einer Lagerhalle von Iran Air erschnüffelt, berichtete der Chef der Flughafenpolizei, Oberst Hassan Mehri. Vier Personen seien verhaftet worden.
Weiter berichtete Mehri, dass in den Flughäfen des Landes seit Mitte März fast 200 kg illegaler Drogen beschlagnahmt wurden, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 110 Prozent bedeute. Der Imam-Khomeini-Flughafen stehe als größter Flughafen des Landes mit dem höchsten Passagieraufkommen beim Drogenschmuggel an erster Stelle.
Bei den bei Passagieren beschlagnahmten synthetischen Drogen handele es sich überwiegend um Methamphetamine und Crystal Meth, bei den nicht-synthetischen Drogen vor allem um Opium. Dabei lasse sich ein Trend von konventionellen Drogen wie Opium, Heroin und Haschisch hin zu Kokain, Crack, Crystal Meth und LSD beobachten.
Iran hat eine 900 Kilometer lange gemeinsame Grenze mit Afghanistan und ist so zum Haupttransitland für den Drogenschmuggel nach Europa sowie in arabische und zentralasiatische Länder geworden. Zur Abwehr hat Iran bereits mehr als 700 Millionen US-Dollar in die Sicherung seiner Grenzen investiert. In den vergangenen dreißig Jahren haben fast 3.700 iranische Polizisten im Kampf gegen den Drogenschmuggel ihr Leben verloren. Für dieses Engagement gegen den Drogenschmuggel ist Iran mehrfach von den Vereinten Nationen gelobt worden.