23 August 2014 - 06:24
Ayatollah Kermani: Der Westen soll den iranischen Win-win-Vorschlag zum Atomprogramm akzeptieren

Vor dem Hintergrund der noch bestehenden Differenzen im Atomstreit zwischen dem Iran und dem Westen hat der Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran dem Westen geraten, sich auf den vom Iran unterbereiteten Win-win-Vorschlag einzulassen; denn die friedlich Lösung des Atomstreit mit dem Iran liegt im beiderseitigen Interesse, und diene der Sicherheit in der Region.

Ayatollah "Mohammad-Ali Mowahedi-Kermani" unterstrich heute in seiner Predigt zum Freitaggebet von Teheran: Die Erfahrung habe gezeigt, dass der Westen, insbesondere die USA, scheiterte, wenn er sich gegen den Iran stellte. Er fügte hinzu: Die USA sollten aus dem Irak-Krieg die richtige Lehre ziehen, wo ihre Politik darin bestand, den Iran zu zerstückeln, indem sie das Saddam-Regime unterstützen. Diese Politik schlug fehl, denn der Iran habe keinen Zentimeter seines Territoriums verloren. Ein weiteres Beispiel für diese gescheiterte Politik sei die Invasion im Irak. Die USA seien dorthin einmarschiert, um ein Regime ihrer Wahl zu installieren das Resultat dieser Politik sei aber die Entstehung eines islamischen Staatssystems. Ferner wies Ayatollah Mowahedi-Kermani auf den weltweiten Hass gegen die USA und ihre Verbündeten hin und stellte fest, dass das eine große Niederlage für sie sei. Der Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran äußerte sich dann über die Verbrennung der "Al-Aksa-Moschee durch das zionistische Regime und machte deutlich, dass das zionistische Regime in dem vergangenen Jahr Dutzende Moscheen in Gaza in Brand gesetzt hab und dies sei ein weiterer Beweis für die Verbrechen dieses Regime.