13 August 2014 - 05:31
Empfehlungen des Weltwirtschaftsfonds an de n Iran

In einem kürzlich erschienenen Bericht bewertet der Weltwirtschaftsfonds (IWF) die von der Regierung Rohani eingeleiteten ökonomischen Reformen positiv, insbesondere die Maßnahmen zur Reduzierung der Energiesubventionen und Inflation sowie zur Währungsstabilität.

Im ersten Regierungsjahr ist es nach Angaben der Iranischen Zentralbank gelungen, die Inflationsrate von 45 Prozent um 15 Prozent zu reduzieren. Darin zeigt sich die wichtige Rolle der Banken für die iranische Wirtschaft. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, die Räder des Finanzmarkts ebenso wie die mittelständischer und kleiner Unternehmen zu schmieren. Deshalb, so der Rat des IWFs, solle die iranische Regierung diesem Sektor besondere Aufmerksamkeit widmen.

 

Weitere IWF-Empfehlungen gelten der Dezentralisierung und der Verringerung der Abhängigkeit vom Erdöl. Letzteres ist keine neue Erkenntnis, doch wurde sie bisher nicht hinreichend umgesetzt. Durch eine Ratifizierung von Artikel 44 der iranischen Verfassung sollen jetzt bessere Voraussetzungen für Maßnahmen der Dezentralisierung und Privatisierung geschaffen werden.

 

Nach zwei Jahren der Stagnation wird der iranischen Wirtschaft für dieses Jahr ein Wachstum von 1,5 Prozent prognostiziert.