5 August 2014 - 07:29
WSJ: Deutsche Unternehmen nehmen Geschäfte mit dem Iran wieder auf

Wie Wall Street Journal am Sonntag berichtete, haben deutsche Unternehmen ihre Handelsbeziehungen zum Iran wieder aufgenommen.

Laut dieser Zeitung sind die Beziehungen der deutschen Unternehmen zu Russland wegen der Entwicklungen hinsichtlich der Ukraine-Krise abgekühlt. Aus diesem Grund streben sie eine Stärkung ihrer Geschäfte mit dem Iran an.

Ferner wies Wall Street Journal auf die vorläufige Atomvereinbarung zwischen dem Iran und der G5+1 hin und schrieb unter Berufung auf deutsche Verantwortliche aus Industrie, dass Unternehmen aus ganz Deutschland ihre einst sehr starken Beziehungen zum Iran ruhig wieder aufgenommen haben. Obwohl viele deutsche Firmen ihre Chance im Iran sehen, weigern sie sich jedoch aus Furcht vor einer Beeinträchtigung ihrer Beziehungen zu den USA, ihre Meinung öffentlich zu äußern. Wie die Zeitung weiterschrieb, haben einige deutsche Unternehmen wie Bosch bereits Verträge mit dem Iran unterzeichnet. "Wir haben bereits unseren ersten Vertrag unterzeichnet", sagte Sprecherin Trix Böhne. "Aber das ist alles in sehr frühen Stadien, und wir müssen sehen, wie sich die Dinge entwickeln."