16 Juli 2014 - 03:32
Rafsandschani: Die Politik der G5+1 sollte nicht in der Forderung nach Privilegien bestehen

"Die Verhandlungen zwischen Iran und der G5+1 werden zu einem Resultat führen, falls die G5+1 nicht nach Privilegien sucht, sondern auf Gerechtigkeit geachtet wird", so erklärte der Vorsitzende des iranischen Schlichtungsrats Akbar Haschemi Rafsandschani beim Treffen mit dem italienischen Botschafter in Teheran, Luca Johnsanti.

Ayatollah Rafsandschani brachte außerdem sein Bedauern über die derzeitige katasrophale Lage in Gaza   zum Ausdruck und fügte hinzu: „Das zionistische Regime, welches weltweit Sinnbild für  Staatsterrorismus ist, setzt die schlimmsten Gewalttaten gegen  die wehrlosen im Gazastreifen eingeschlossenen Menschen  ein." Rafsandschi erörterte ebenso die Lage in der Region, insbesondere in Afghanistan, Syrien und im Irak und sagte, der Virus des Terrorismus bereite sich in den Ländern der  Region immer weiter aus und die Fortdauer dieser Entwicklung werde für alle gefährlich sein. Der italienischen Botschafter Luca Johnsanti bezeichnete Iran als ein stabiles Land und hob den Ausbau der bilateralen Beziehungenzwischen Teheran und Rom  auf  politischer, wirtschaftlicher, kommerzieller und kultureller Ebene  hervor