6 Juli 2014 - 07:42
Iranische Justiz kritisiert UN-Berichte über Menschenrechtslage in Iran

In einem Brief an Uno-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, hat der Sekretär des Menschenrechtsstabs der iranischen Justiz, Mohammad Javad Laridschani die einseitigen und politisch motivierten UN-Berichte über die Menschenrechtslage in Iran scharf kritisiert.

In diesem Brief wird zugleich die konstruktive Kooperation mit der UNO bekräftigt. Kritisiert werden die Berichte des UN-Sonderberichterstatters für Menschenrechte im Iran Ahmed Shahid, die dieser Kritik zufolge vollkommen seinem Auftrag widersprechen würden. Seine Berichte seien parteiisch, einseitig und politisch motiviert, betont Laridschani in seinem Brief an Pillay. Ahmed Shahid ist 2011 als UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte im Iran ernannt. In seinen Berichten über die Menschenrechtslage in Iran hat er der iranischen Regierung Vorwürfe gemacht, die strikt zurückgewiesen werden.