Bei der Sitzung von Parlamentsausschüssen für Außenpolitik der befreundeten Länder Syriens heute im Hotel Spinas in Teheran sagte Zarif: Die Krise in Syrien geht nun ins vierte Jahr. Diese menschliche und regionale Katastrophe ist aufgrund unverantwortlicher Interventionen und privater Abrechnungen sowie verträumten Wünschen ausländischer Akteure Dimensionen angenommen, die weit über Syrien hinausgehen. Die Anheizung der ethnischen Konflikte sowie der eingepumpte Extremismus und die Gewalt verhindern nicht nur die politischen Reformen und die Herstellung der Elementarrechte der syrischen Bürger, sondern sie haben zudem den ganzen Nahen Osten und die Welt vor das Problem des Extremismus und Glaubenskrieg gestellt. Zarif sagte ferner: In den vergangenen Monaten hat es beachtliche Fortschritte in Syrien zur politischen Lösung der Krise gegeben. Die nationale Versöhnung in verschiedenen Teilen wie in Homs, die durch Dialog zwischen Regierung und Oppositionellen zustande kam, zeigt die einheimische Kapazitäten für eine Beilegung der Krise. Sollten dem internationale und regionale Kapazitäten hinzugefügt werden, könne man auf ein Ende der Krise hoffen.