Das betreffe unter den europäischen Ländern, die vor Verhängung der Sanktionen aus dem Iran Öl importierten, zum Beispiel Griechenland. Ein weiterer Großschuldner sei der Royal Dutch Shell-Konzern.
Shell schuldet Iran, wie Öl-Minister Bijan Namdar Zangeneh schon früher angegeben hatte, noch 2,3 Milliarden Dollar.
Durch das im November 2013 zwischen Iran und der G5+1 in Genf getroffene Abkommen im Atomkonflikt, das im Januar dieses Jahres in Kraft trat, wurden durch die Sanktionen eingefrorene Gelder aus Öl-Verkäufen in Höhe von insgesamt 4,2 Milliarden Dollar freigegeben. Sie sollen bis Juli in acht Raten ausgezahlt werden. Das ist bisher in einer Gesamtsumme von etwa 2,55 Milliarden Dollar geschehen.
Gegenwärtig exportiert Iran kein Öl in europäische Länder, ist aber bereit, die Lieferungen wieder aufzunehmen, sobald die Sanktionen aufgehoben sind. Bis dahin sind die Türkei, China, Indien, Japan und Südkorea Hauptabnehmer von iranischem Öl.