Das hat der Chefunterhändler Irans bei den Atomverhandlungen, Seyed Abbas Araqhchi, klargestellt. Laut ISNA sagte Araqhchi am Donnerstag bei einer Zeremonie in Teheran mit Blick auf die Verhandlungen zwischen Iran und G5+1: Die Feinde der islamischen Revolution haben jeden Tag neue Vorwände gefunden, um Iran zu schaden; sie dachten, dass schwere Sanktionen Iran lähmen werden, doch Iran genießt heute eine Vormachtstellung in der Region und der Welt. Ziel der Sanktionen ist eine Konfrontation mit Iran und der Vorwand dazu ist die Atomfrage. Die Feinde haben in den vergangenen Jahren immer wieder einen Vorwand gesucht, um gegen Iran vorzugehen, heute ist die Atomfrage der Vorwand. Araqhchi betonte: Iran strebt bei diesen Gesprächen einem Gewinn für beide Seiten an, das gelte natürlich nicht für die Grundsätze, sondern nur bei den Taktiken.