18 Mai 2014 - 05:11
Iranischer Erdölminister kritisiert Sanktionspolitik auf dem Weltenergiemarkt

Der iranische Erdölminister hat auf der internationalen Energiekonferenz in Moskau die Sanktionen auf dem Weltenergiemarkt kritisiert. Diese Vorgehensweise schränke den globalen Energiehandel in unverhältnismäßiger Weise ein und verursache für die Verbraucher eine Abhängigkeit von einem oder wenigen Anbietern.

An der Energiekonferenz nahmen Energie- und Erdölminister sowie Repräsentanten internationaler Organisationen aus fünfzig Ländern teil. Irans Ölminister Bijan Namdar Zangeneh forderte auf der Konferenz für die energieproduzierenden und -verbrauchenden Länder einen sicheren Energiemarkt. Energie dürfe nicht zum Spielball der Politik werden. Daran sei insbesondere der Iran als Besitzer der größten Erdgasreserven und drittgrößten Erdölreserven der Welt interessiert. Weiter wies Zangeneh auf die Notwendigkeit hin, die Nutzung von sauberen Energien zu fördern. Am Rande der Konferenz traf Zangeneh sich mit seinen russischen, kuwaitischen und kasachischen Amtskollegen, um über bilaterale Kooperationsmöglichkeiten und deren Ausbau zu sprechen