7 Mai 2014 - 04:45
Syrien: Dutzende Soldaten bei Sprengstoffattacke getötet

Rebellen haben in der syrischen Provinz Idlib einen 200 Meter langen Tunnel unter einem Militärstützpunkt gesprengt.

Die oppositionelle Muslimbruderschaft meldete am Dienstag, bei der Operation im Bezirk Maarat al-Noaman seien am Montag etwa 40 Angehörige der Truppen von Präsident Baschar al-Assad getötet worden. Die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter sprach von rund 30 Toten. Die Sprengung fand am Grenzübergang Al-Sahaba statt, der den Rebellen zufolge von den Truppen Assads als Einfallstor in das Tal Al-Dayf genutzt wird. Ein Video zeigt eine gewaltige Explosion, die Gebäudeteile und eine große Menge Erdreich in die Luft schleudert. An der Aktion soll unter anderem die Islamische Front beteiligt gewesen sein, ein Zusammenschluss lokaler islamistischer Brigaden Erst vor wenigen Tagen hatte es in einem von der religiösen Minderheit der Alawiten, denen auch Staatschef Assad angehört, bewohnten Viertel von Homs einen Doppelanschlag gegeben, bei dem mehr als 100 Menschen ums Leben kamen.