30 April 2014 - 03:46

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz haben der deutsche Bundespräsident und der türkische Präsident die ägyptische Justiz wegen weiterer 683 Todesurteile für Muslimbrüder kritisiert und dieses Urteil als inakzeptabel bezeichnet.

 

Abdullah Gül sagte, dass derartige inakzeptable und irrationale Urteile für die Zukunft des Landes schädlich seien, Ägypten brauche Frieden und wirtschaftlichen Aufbau.

Joachim Gauck sagte, dass solche Urteile in Ägypten besorgniserregend  und inakzebtabel seien. Deutschland lehne die Todesstrafe ab. Die ägyptische Justiz dürfe nicht Rache nehmen, sie müsse die Rechtsstaatlichkeit achten. Er forderte die vollkommene Achtung der Menschenrechte.

Der deutsche Bundespräsident befindet sich auf einem offiziellen Staatsbesuch in der Türkei.