Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, sind laut saudischen Aktivisten mehrere Zehntausend Menschen in Saudi Arabien hinter Gefängnissgittern eingesperrt. Diese wurden aufgrund ihrer religiöser oder politischer Überzeugungen verhaftet. Saad Al Faqih erklärte am Mittwoch dass die Anzahl der Inhaftierten zwischen 25 000 und 30 000 Menschen liege.
Desweiteren beschuldigte der Vorsitzende einer Menschenrechtsorganisation des Landes die Führung in Riyadh die Niederschlagungen gegen Zivilisten im Land angezogen zu haben.
Die enorm harte Kriegsführung gegen das eigene Volk sei eine Antwort auf den Versuch der Bürger über das Internet auf die Missstände aufmerksam zu machen.
Demonstrationen gegen die Saud-Familie haben sich seit November 2011 verstärkt und an der Zahl zugenommen. Sicherheitstruppen eröffnen seither ohne Vorwarnung das Feuer auf Zivilisten. Dabei wurden vor allem in Qatif im Osten des Landes mehrere Hundert Menschen getötet.
Letzten Oktober hatte die Menschenrechtsgruppe Amnesty International saudische Behörden beschuldigt die Menschenrechte zu verletzen und auf die Vorwürfe nicht reagiert zu haben.
In einem Schreiben an die Vereinten Nationen hatte die Menschenrechtsorganisation Informationen und eine neue Welle der Unterdrückung, die gerade in den letzten paar Jahren stark zunahm, erwähnt.