Das britische Finanzministerium hat neulich die Namen von 15 früheren und jetzigen iranischen Regierungsvertretern wegen angeblicher Menschenrechtsvorwürfe auf seiner Sanktionsliste gesetzt bzw. die verhängten Sanktionen gegen sie verlängert, unter den Namen befinden sich auch die von zwei iranischen Parlamentsabgeordneten. Die iranischen Abgeordneten haben diese Maßnahme aufs Schärfste kritisiert. In ihrer Erklärung heißt es unter anderem, dass diese Aktion der britischen Regierung, davon zeuge, dass Großbritannien sich nicht an der Vereinbarung zwischen Iran und der G5+1 halte. Laut dieser Vereinbarung beteuerten die Mitgliedsstaaten der G5+1 dem Iran, keine weiteren Sanktionen gegen Iran zu verhängen. Die iranischen Abgeordneten betonten, dass derartige feindselige Maßnahmen auf die lange kolonialistische Geschichte von Interventionen der britischen Regierung in die internen Angelegenheiten anderer Staaten zurückgehen.