21 April 2014 - 05:00
Zahl ausländischer Kämpfer in Syrien auf 8000 gestiegen

Vor einem Jahr haben amerikanische Kommandeure noch von einem schnellen Sieg syrischer Rebellen gesprochen, doch der Bürgerkrieg hat sich in Syrien in die Länge gezogen und die Zahl ausländischer Rebellen ist auf 8000 gestiegen.

Die US-Zeitschrift Defense schrieb am Samstag, Generalstabchef Ray Odiniero kündigte im vergangenen Jahr einen Sieg der Rebellen ohne direkten Eingriff amerikanischer Truppen an. Ein Jahr später hat sich der Bürgerkrieg zugespitzt und die Zahl ausländischer Rebellen in Syrien ist auf 8000 gestiegen. Defense schrieb: Die Anhaltung der Kämpfe in Syrien veranlasste einen Ansturm ausländischer Kämpfer Richtung dieses Landes. Amerikanischer Verte4idiguns- und Informationsverantwortliche gestehen, dass die Präsenz dieser Kämpfer und die Aktivitäten bewaffneter Gruppen zum Tod und Obdachlosigkeit von tausenden Zivilisten geführt haben. Das Ausmaß der Krise in Syrien hat den US-Militärkommandeur in der Region veranlasst zu gestehen, dass Syrien zu einem gefährlichen Feld geworden ist und fürchterliche Dimensionen angenommen hat, was in den vergangenen 40 Jahren beispiellos ist. General Lloyd Austin, von der Oberbefehlskette der US-Streitkräfte und letzter US-Kommandeur im Irak-Krieg sagte mit Blick auf die Lage in Syrien: Die umfangreiche Organisation der syrischen Opposition, die sich mit ausländischen Diensten in Verbindung gesetzt haben, wurde ausgekundschaftet. Viele dieser Personen stellen ein großes Sicherheitsproblem für die amerikanischen Geheimdienste dar. Austin sagte ferner: Im vergangenen Jahr wurde über 8001000 ausländische Kämpfer in Syrien gesprochen, doch heute sind sie auf 8000 gestiegen, was ein sehr kompliziertes Problem darstellt.