22 März 2014 - 19:30
Die iranische Regierung verbessert die Rechte von Minderheiten

Entsprechend seinen Wahlversprechen zur Verbesserung der Rechtslage religiöser Minderheiten hat Präsident Hassan Rohani kürzlich Ali Younesi zum Beauftragten für die Angelegenheiten ethnischer und religiöser Minderheiten ernannt.

Rashid Khorshidian, das Oberhaupt der zoroastrischen Priester, kommentierte die Fortschritte in jüngster Zeit mit den Worten: "Auch wenn die Zoroastrier vor den Präsidentschaftswahlen im vorigen Jahr keine besonderen Probleme hatten, hat sich die Lage durch die gute Politik von Präsident Rohani in den letzten Monaten doch merklich verbessert. So ist die Zahl von Veröffentlichungen zoroastrischer Bücher erheblich gestiegen, und auch die Arbeitsmöglichkeiten für Zoroastrier haben zugenommen.

Artikel 13 der iranischen Verfassung garantiert allen "Religionen des Buches" Religionsfreiheit im Rahmen der Gesetze, also neben den Muslimen auch den Juden, Christen und Zoroastriern.