10 März 2014 - 20:30
Iranische Hilfe für Muslime in Zentralafrika

Die IR Iran entsendet am heutigen Montag 40 Tonnen Hilfsgüter für die Muslime in der Zentralafrikanischen Republik.

Das ist die erste Hilfsladung aus dem Iran für die zentralafrikanischen Muslime, die sich derzeit in Flüchtlingslagern im benachbarten Tschad aufhalten. Nach Angaben eines Verantwortlichen in der iranischen Hilfsorganisation Roter Halbmond besteht die Hilfsladung aus Zelten, Decken, Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln. Die Gewaltaktionen in der Zentralafrikanischen Republik begannen im März 2013 und verschärften sich im Dezember. Trotz der Stationierung von internationalen - vor allem französischen - Streitkräften konnten die Spannungen nicht reduziert werden und die Gewalttätigkeiten dauern an. UN-Flüchtlingskommissar Antonio Guterres hatte vor kurzem die Ermordung von Muslimen durch christliche Milizen im Rahmen von an einen Völkermord grenzenden Gewalttätigkeiten in der Zentralafrikanischen Republik verurteilt. Ihm zufolge sind die meisten Muslime aufgrund der blutigen Auseinandersetzungen bereits aus dem Westen des Landes vertrieben worden und tausende Zivilisten mussten ihr Leben lassen.