8 März 2014 - 20:30
Tote und Verletzte bei Anschlägen im Osten Afghanistans

Bei zwei Anschlägen im Osten Afghanistans sind am Samstag sieben Menschen getötet und acht weitere verletzt worden.

Der schwerste Zwischenfall mit sechs Toten ereignete sich in den Außenbezirken der Stadt Mehtarlam, wo Streitkräfte eine Landmine entschärfen wollten. Diese sei aus technischen Gründen explodiert und habe vier Soldaten sowie zwei Polizisten getötet, sagte ein Sprecher des Gouverneurs der Provinz Laghman. Ein weiterer Soldat sowie ein Polizist seien verwundet worden. Zuvor war ein hoher Verwaltungsmitarbeiter einem Attentat in der benachbarten Provinz Nangarhar zum Opfer gefallen. «Der Vorfall ereignete sich am frühen Morgen in der Stadt Dschalalabad. Dabei wurde der Bezirksgouverneur von Nasijan, Noor Agha Kamran, getötet», sagte ein Polizeisprecher. Bei dem Anschlag seien die beiden Leibwächter Karmans sowie vier Passanten verletzt worden. Die Bombe sei im Fahrzeug des Gouverneurs versteckt gewesen, sagte der Polizeisprecher. Die Taliban bekannten sich zu beiden Anschlägen.