Der Ausbau medizinischer Zentren in diesen Regionen gehört zu den Prioritäten des Gesundheitsministeriums, so Sayyari zu Journalisten der Nachrichtenagentur IRNA.
Die Medizinischen Universitäten forderte er auf, sich insbesondere um die Verhinderung plötzlicher Todesfälle sowie von ansteckenden und nicht-infektiösen Krankheiten zu bemühen. Um dieses Ziel zu erreichen, sei es wichtig, die Lebensweise der Menschen zu beachten und erforderliche Präventionsmaßnahmen zu ergreifen.
Von den 380.000 Todesfällen, die sich jährlich im Iran ereignen, entfallen 92.000 auf Herzinfarkte, 43.000 auf Schlaganfälle, 31.000 auf Unfälle und 30.000 auf Krebserkrankungen. Dabei sind eine ungesunde Lebensweise, Rauchen, Diabetes, Luftverschmutzung, ein hoher Cholesterolspiegel, Arbeitsstress und Drogenmißbrauch die Hauptrisikofaktoren. Allein 11.000 Todesfälle gehen jährlich auf das Zigarettenrauchen.
Auch in Dörfern und Kleinstädten, sagte Sayyari, soll die Gesundheitsfürsorge weiter ausgebaut werden.
24 Februar 2014 - 20:30
News ID: 508907
Die Gesundheitsfürsorge für etwa zehn Millionen Bewohner sozial benachteiligter Randgebiete der iranischen Großstädte macht Fortschritte, sagte der stellvertretende Gesundheitsminister Ali Akbar Sayyari auf der 78. Konferenz der Kanzler von Medizinischen Universitäten in Teheran.