24 Februar 2014 - 20:30
Abdollahian: Extremismus in Zentralafrika ist zu verurteilen, ob bei Christen oder Muslimen

Der stellvertretende Außenminister für arabische Länder und Afrika, Hossein Amir Abdollahian, hat bei seinem gestrigen Treffen mit dem Parlamentspräsidenten der Komoren, Borhan Hamido, als Reaktion auf die Ermordung der Muslime in Zentralafrika gesagt, der Extremismus in Zentralafrika seitens Christen (in Form der Anti-Balakas) sei wie der seitens Muslime (in Form der Séléka) zu verurteilen.

 Er sagte: Was wir heute in Zentralafrika erleben, ist das Ergebnis einer falschen Politik und der Einmischung der Auslandsmächte. Die Ermordung der unschuldigen Muslime in Zentralafrika ist die Folge der Schürung religiöser Vorurteile unter  Menschen, die jahrzehntelang friedlich nebeneinander lebten.

Er fügte hinzu, der Extremismus wachse in Ländern mit niedrigem kulturellen Niveau  und leider würden  die Hegemonialmächte dies ausnutzen.

Des Weiteren sagte er: "Die IR Iran unterstützt die UN-Resolutionen, und wird bald Hilfen für die muslimischen Flüchtlinge in Zentralafrika entsenden."