21 Februar 2014 - 20:30
Iranisches Parlament unterstützt die Atomverhandlungen mit der G5+1

– Das iranische Parlament steht hinter dem Außenministerium bei dessen Atomverhandlungen mit der G5+1, sagte Irans Parlamentspräsident Ali Laridschani in einem Gespräch mit der französischen Zeitung Le Figaro.

Er hob dabei hervor: „Die Islamische Republik Iran war von Anfang an der Überzeugung, dass der Atomkonflikt auf politischem Wege zu lösen ist“. Der Atomstreit sei kein unlösbares Problem, fuhr Laridschani fort „Vorausgesetzt, dass die andere Seite das iranische Atomprogramm als ein zu lösendes Problem ansieht und nicht als einen bloßen Vorwand, um den Druck auf den Iran zu erhöhen." Er unterstrich weiter, dass Iran keinesfalls auf sein legales Recht auf die friedliche Nutzung von Atomenergie verzichten wird.
Im Zusammenhang mit den Entwicklungen in Syrien ergänzte der iranische Parlamentspräsident: „Zuallererst müssen die Gewalt und die Waffenlieferungen an Terroristen gestoppt werden, um dann durch politische Verhandlungen die Krise lösen zu können.“ Zunächst sollten Grenzübergänge, über die Waffen nach Syrien geliefert werden, gesperrt und Vorbereitungen für Wahlen unter internationaler Aufsicht getroffen werden. Die endgültige Lösung könne dann allerdings nur durch Wahlen erreicht werden.